Durch die fortschreitende Technik und der unzähligen Anzahl an Anwendungen für den Computer, würde man schnell den Schluss ziehen, dass immer mehr Nutzer ihre Passwörter in externe Programme auslagern. Doch dieser Vermutung muss ich leider wiedersprechen. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom setzen rund drei Viertel der Bundesbürger (74 Prozent) ihren Kopf ein, um Passwörter und Geheimzahlen auswendig zu lernen. Rund 16 Prozent der Befragten notieren ihre Kennwörter auf einfachem Blatt Papier, die sie in ihrer Wohnung aufbewahren.
Sechs Prozent aller Bundesbürger vermerken ihre Passwörter in einem herkömmlichen Adressbuch oder auf Papieren, die anschließend in die Brieftasche eingesteckt werden. Erstaunlich ist, dass fast jeder Dritte mindestens in einem Jahr ein Kennwort vergisst oder diesen nicht mehr wiederfindet.
Verblüffend ist ebenfalls, dass nur sehr wenige Leute technische Hilfsmittel einsetzen, um Passwörter zu merken oder zu speichern. Rund sieben Prozent der Bundesbürger benutzen ihr mobiles Gerät, um Geheimzahlen zu vermerken. Etwa sechs Prozent der Leute nutzen die Einstellungen des Browsers, um Kennwörter automatisch speichern zu lassen, um sie beim nächsten Aufruf einblenden zu lassen. Bei etwa fünf Prozent der Bürger kommen Passwort-Safes auf dem Rechner oder einem USB-Stick zum Einsatz.
Der Branchenverband Bitkom rät allen Bürgern, ein Kennwort zu verwenden, das mindestens aus acht Zeichen mit Sonderzeichen, Zahlen und Buchstaben besteht. Des Weiteren sollte das Passwort alle drei bis sechs Monate geändert werden.








