Verhältnis zwischen Apple und Samsung auf der IFA verschärft sich

Es ist jedem geneigten Apple-Leser mittlerweile bekannt, dass Samsung und Apple sich derzeit in einem heftigen Patentrechtsstreit befinden, wo der IT-Konzern aus Cupertino die erste Runde für sich gewinnen konnte. So darf mittlerweile der südkoreanische Elektronikkonzern das “Samsung Galaxy Tab 10.1″ nicht mehr in Deutschland verkaufen. Während man in puncto Importverbot weiterhin versucht, Samsung auf Eis zu legen, verschärft es sich nun endgültig auf der IFA (internationalen Funkausstellung in Berlin). Jetzt ist nicht nur das Tablet unter dem Schussfeuer von Apple, sondern auch das Galaxy Tab 7.7.
Fatale Folgen ereigneten sich auf dem Event in Berlin. So hat es Apple tatsächlich geschafft, eine einstweilige Verfügung gegen Samsung zu erringen. Zuvor gab es einen ähnlichen Entscheid darüber, ob Samsung überhaupt mit den jeweiligen Werbematerialien auftreten durfte. Das Ergebnis: Negativ. Angeblich würde Samsung sämtliche Merkmale kopieren – ein Vorwurf der in meinen Augen mittlerweile lächerlich ist, obwohl man schon den Aufkleber “Nicht in Deutschland zu kaufen” angebracht hat.
Von Seiten Samsung respektiere man den Entscheid jedoch, obwohl schon klar wurde, dass zumindest innerliche Wut gegenüber dem Konzern aus Cupertino besteht, da wie oben bereits erwähnt, Apple mittlerweile den Kampf auf dem Smartphone-Markt eher im Gerichtssaal, als mit neuen Modellen führt. Das Ziel wurde aber auf jeden Fall erreicht: Samsung-Geräte dürfen nur eingeschränkt in Deutschland über den Tresen gehen. (VIA)
Wir halten euch natürlich auf dem Stand des Wissenswerten.
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