Jeder, der einmal in Kontakt mit Musik gekommen ist, kennt das MP3-Format. Es ist das Format, um Lieder in komprimierter Form abzulegen. Die Komprimierung erfolgt dadurch, indem Audiosignale entfernt werden, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Die Erfinder des wundervollen Formats sind das Fraunhofer-Institut aus München. In den Neunziger-Jahren schaffte man es, dieses Format an die Öffentlichkeit zu bringen. 15 Jahre später ist nun ein weiterer Schritt getan: Forscher aus dem Institut schafften es, das MP3-Format auf eine höhere Stufe zu heben. Der Arbeitstitel für dieses neue Format heißt MusicDNA und klingt sehr vielversprechend.
Nun, worum handelt es sich bei MusicDNA? Groß ausgedrückt geht es wieder um eine MP3-Datei, die jedoch sehr viele Einzelheiten beinhaltet und viele Informationen mit sich trägt. Nach neuesten Informationen soll eine Datei Lyrics, Artwork, Videos, aber auch Blogposts, sowie Echtzeit-Tweets enthalten. Richtig gelesen, eine Datei soll diese Informationen beinhalten können. Dies ist wirklich ein Fortschritt, den man anerkennen muss. Vor allen Dingen aus dem Grund, da das Webzeitalter eine andere Form eingenommen hat und nicht vergleichbar ist mit dem Zeitalter, als das MP3-Format in den Markt eingeführt wurde.
Ich persönlich blicke sehr optimistisch gegenüber dem neuen MP3-Format, jedoch muss man sich Gedanken darüber machen, welche Größe eine solche, aufgepeppte Datei annehmen kann. Nach derzeitigem Stand sollen die Informationen aber nur auf textueller Ebene basieren, sodass der Zuwachs nicht bemerklich groß ist.
Was denkt Ihr darüber? Haltet Ihr den Schritt vom Fraunhofer-Institut für richtig?







