Seit anderthalb Jahren veröffentlicht Greenpeace eine Liste namens „CoolIT Leaderboard“, die aufzeigt, wie engagiert IT-Unternehmen in Bezug auf den Klimaschutz sind. In der aktuellen Liste sollen nun zum ersten Mal die Konzerne Cisco und Ericsson die Unternehmen IBM und HP von der Spitze abgelöst haben. Google, wodrauf ich auch eigentlich zu sprechen kommen wollte, befindet sich auf Platz sechs. Denn dieses Unternehmen gehört zu den wenigen, die laut Greenpeace ihre CO2-Emissionen nicht komplett veröffentlicht.
Google zählt bei den Umweltschützern zu den Unternehmen, der wirklich politisch etwas zum Klimaschutz beiträgt. Jedoch wurden auf der anderen Seite intern keine Ziele gesetzt, die zur Senkung des CO2-Austoßes beitragen. Deswegen sieht man die ganze Sache etwas zwiespältig.
In einem CNet-Bericht demonstrierte Google nun, dass die Vorwürfe auf sie nicht zutreffen würden. Denn laut ihnen laufen die Rechenzentren sehr effizient und würden nur die Hälfte der Energie, im Gegensatz zu anderen IT-Zentren, verbrauchen.
Neben der halbjährigen „CoolIT Leaderboard“-Ausgabe von Greenpeace veröffentlicht die Organisation ebenfalls noch den „Guide to greener Electronics“. In diesem fordern sie von den IT-Konzernen, dass man auf gefährliche chemische Substanzen wie PVC verzichten sollte.
Ich persönlich finde es sehr gut, dass sich Greenpeace auch im IT-Sektor bewegt. Denn dieser Sektor sollte im Bezug auf den Klimaschutz nicht unbeachtet bleiben. Was denkt Ihr darüber?









