Der derzeit amtierende Präsident der USA, Barack Obama, hat im Vortrag an der Hampton University kritische Worte zu IT und zum Internet gelassen. Dies kommt eigentlich sehr selten vor, da er gegenüber diesem Sektor immer positiv gegenüberstand. Er selber sprach immer davon, wie Vorteilhaft die Microblogging-Plattform Twitter und der Blackberry sei. Nun ist die Wende gekommen: In seiner Kritikäußerung nannte er iPad, iPod, Xbox und Playstation namentlich.
Vor tausenden Studenten äußerte er sich folgendermaßen: “Ihr lebt in einer Zeit, in der wir 24 Stunden am Tag von einer Medienlandschaft umgeben sind, die uns mit allerlei Content bombardiert und uns unterschiedlichsten Argumenten aussetzt. Und vieles davon besticht nicht gerade durch besonders hohen Wahrheitsgehalt.“ […] “Und mit iPods und iPads sowie Xboxen und PlayStations – von denen ich nicht einmal weiß, wie sie funktionieren – verkommen Informationen zur Ablenkung, Zerstreuung, einer Art von Unterhaltung statt ein Instrument des Empowerment, statt ein Hilfsmittel der Emanzipation zu sein. Das alles setzt nicht nur euch unter Druck, es setzt auch unser Land und unsere Demokratie neuem Druck aus.”
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Was sollen wir jetzt zu diesem Statement sagen? Können wir Ihm bei seiner Aussage vertrauen, obwohl er selber vor einiger Zeit die Vorteile solcher Plattformen betonte? In seiner heißen Wahlkampfphase hatte er die Menschen mit Plakaten aufgerufen, die in Video-Games untergebracht waren, auf die Webseite voteforchange.com zu gehen. Ist es nur eine „einfache“ PR-Aktion gewesen?
Nichtsdestotrotz sollten wir uns nun die Frage stellen, ob das Gesagte von Barack Obama überhaupt seine Richtigkeit hat. Es ist klar, dass wir täglich mit Informationen überflutet werden, aber sind die oben genannten Geräte dafür verantwortlich? Was denkt Ihr darüber?
(Vielen Dank hierbei an die Kollegen von Basic Thinking, die seine Rede übersetzt haben.)







