Apple bei Produktion von Samsung immer unabhängiger
In Zeiten, in denen sich die Meldungen zu Gerichtsverfahren zwischen den Parteien Apple und Samsung könnte man diese Meldung mit einem kleinen Anflug eines Lächelns auffassen. Apple hat nämlich gemäß eines Berichts von taiwanischen Zuliefererfirmen die Anzahl der gelieferten iPad-Panels, die von Samsung produziert wurden, zugunsten der Konzerne Sharp und LG. Die Gründe für diese Maßnahme sind dabei unsicher. Eventuell möchte Apple nicht mehr so abhängig von Samsung sein – möglicherweise, um auch zukünftige Verfahren souveräner gestalten zu können.
Quelle und Zahlen
Die Zahlen jedenfalls stammen aus dem bekannten Branchenmagazin DigiTimes. Hierbei handelt es sich um eine Quelle, die eine geteilte Einschätzung hinsichtlich ihrer Validität erfährt. Der Bericht sagt auf alle Fälle aus, dass diejenigen Lieferungen an Apple, die iPad-Displays enthalten, im 3. Quartal dieses Jahres kaum bis überhaupt nicht schwanken. Lediglich zu verzeichnen ist ein kleiner Anstieg von 0,5 Millionen Panel-Einheiten. Noch im Juni dieses Jahres hatte Apple ganze 17 Millionen iPads verkauft – ein Rekord, der wohl von keinem anderen Hersteller allzu schnell gebrochen werden sollte.
Ursachen und Zukunft
Auf der Suche nach den Gründen für die Abkehr von Samsung bei der Zusammenarbeit ist auch denkbar, dass nicht die Patentstreitigkeiten primär der Auslöser sind. Der amerikanische Konzern aus Cupertino möchte nämlich zukünftig mehr Oxid-TFT-Panels verwenden und die a-Si-TFT-Displays etwas bei Seite schaffen. Letztere stammen von Samsung.
Doch dies ist nicht der einzige „Rückschlag“ für Samsung bei der Zusammenarbeit, denn auch bei den Prozessoren arbeitet Apple schon vermehrt an der Unabhängigkeit und baut im Zuge dessen seine Beziehungen mit dem Chiphersteller TSMC weiter aus.




