Apple: Neues Patent schaltet iPhone an empfindlichen Orten aus

Bei Apple findet man immer wieder neue Patente im Portfolio, die interessante Funktionen mit sich bringen und die sich vor allem auf die Gestaltung der mobilen Technik in der Zukunft beziehen. Das gilt auch für ein neues Patent, das sehr nützlich sein kann, dessen gewünschte Funktion aber auch für Kritik seitens der iPhone-Besitzer sorgen könnte.

iPhone schaltet sich automatisch in den Ruhemodus

Zunächst einmal bezieht sich das Patent auf die Möglichkeit, das iPhone automatisch in den Ruhemodus fahren zu lassen, sobald dieses erkennt, dass es sich an einem Ort befindet, an dem keine Mobiltelefone erlaubt sind. Neben Anwendungsbereichen wie Kinos, Theatern oder Bibliotheken könnte sich das iPhone auch in Krankenhäusern oder an Tankstellen ausschalten, da die Nutzung dort untersagt ist.

Um das Risiko einer gefährlichen Situation zu minimieren oder Ruhestörungen zu verhindern dürfte das Patent durchaus praktisch sein, allerdings gibt es nicht nur positive Eigenschaften des Patents. Denn unter anderem kann sich eine Art Bevormundung des Nutzers ergeben, wenn sich das Gerät automatisch in den Ruhemodus schaltet – zudem müsste immer garantiert sein, dass sich das Gerät auch nur dann ausschaltet, wenn dies so sein soll.

Bevormundung des Nutzers durch neues Patent?

Ansonsten könnte man durch das Patent einen Einschnitt in die freie Entscheidungsfähigkeit des Nutzers sehen, wenn dieser auch bei Bedarf bzw. auf Wunsch keinen Zugriff auf sein Smartphone hat. Hinzu kommt, dass die Funktion auch durchaus missbraucht werden könnte, z.B. in Ländern, in denen Smartphones im Zuge von Demonstrationen und Informationsbeschaffung (wie bei den Revolutionen in Ägypten oder Libyen) eine wichtige Rolle gespielt haben bzw. spielen.

Via: t3n News | Bild (CC BY 2.0/Flickr.com): rightee (Andy Wright)

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