BlackBerry 10 von RIM soll lizenziert werden
Research in Motion, kurz RIM, geht es bekanntermaßen nicht sehr gut. Die Kanadier haben besonders die letzten Monate und Jahre stets große Umsatzverluste zu verzeichnen, jedoch sieht das Unternehmen einen letzten Hoffnungsschimmer im neuen Betriebssystem BlackBerry 10, das laut einer offiziellen Stellungnahme an andere Unternehmen lizenziert werden soll.
BlackBerry 10 fast fertiggestellt, eigene Geräte erst nächstes Jahr
Der Nachrichtendienst Bloomberg hat erfahren, dass das Betriebssystem sich bereits in der finalen Endphase befindet und die Kanadier das OS an weitere Smartphone-Hersteller geben möchten, aber zuvor wichtige juristische Fragen aus dem Weg gehen werden. Eigene Produkte werden im Folgejahr an den Start gehen, allerdings soll sich der Konzern primär um die Vertreibung der Software kümmern. Dabei wird BlackBerry 10 mit QNX aufgebaut, einer Software, die bereits im Militär Platz gefunden hat und im Vergleich zu Android und Windows Phone um einiges günstiger ist, was schlussendlich die Attraktivität fördert. Eine weitere Hürde ist die genaue Implementierung in die Smartphones der unterschiedlichen Hersteller, wie der CEO, Thorsten Heins, von sich gab.
BlackBerry 10 letzte Chance – Samsung kurz vor Aufkauf?
Für RIM ist die Ausgabe von Lizenzen der letzte Ausweg, um einen vollkommenen Crash zu verhindern. Schon seit geraumer Zeit wird von einer Übernahme des Konzerns durch Samsung spekuliert, aber betonte der CEO nochmals, dass die Kanadier so schnell nicht aufgeben werden und man sehen wolle, wie die firmeneigenen Geräte sich auf dem Markt platzieren.
Darüber hinaus wird gemunkelt, ob das südkoreanische Unternehmen Samsung schon in Kürze erste Geräte mit dem OS auf den Markt bringt oder die Kanadier schlichtweg aufkauft. Angesichts der Talfahrt wäre dies wohl die letzte Lösung.
Quelle: Bloomberg




