iOS 7: Jailbreak soll immer schwieriger werden

Evasi0n

Mit dem iOS 6 Jailbreak

mussten wir uns tatsächlich sehr lange Zeit gedulden. Der Dank geht vor allem an das Jailbreaker-Team Evad3rs, das Evasi0n ins Leben gerufen hat. Nun hat sich der Hacker planetbeing via Reddit den Fragen der Community gewidmet und dabei sehr interessante Antworten bezüglich der Zukunft des Jailbreaks formuliert. Insgesamt kommt er zu dem Ergebnis, dass die Sicherheitslücken immer weniger werden und Apple im Grunde genommen ein starker Gegner ist.

iOS 7 Jailbreak noch schwieriger

Aus diesem Grund vermutet er, dass der iOS 7 Jailbreak noch eine gehörige Portion gegenüber iOS 6 erfordert, um das Device zu knacken. Das mobile Betriebssystem wird für Mitte Juni gehandelt, zu dem Zeitpunkt, an dem Apple die WWDC (World Wide Developer Conference) abhält und Neuerungen sowie eventuell auch neue Hardware vorstellt. Als Beispiel gab planetbeing an, dass es in der Vergangenheit vergleichbar einfach war, das System zu überlisten, indem die Hacker spezielle Dateisystemtricks anwenden, um die Sicherheitsaspekte des Betriebssystem aus dem Weg zu gehen. Des Weiteren heißt es, dass die Lücken des iOS 6 Jailbreak auf Schwachstellen in der Nähe des Kernels beruhen. Dennoch: Lacks sind vorhanden, aber in der Regel sehr schwierig zu finden, weshalb das Suchen von Sicherheitslücken ein großer Faktor für die Erstellung eines Jailbreaks ist.

Einige Tricks in petto

Noch müssen wir den Kopf nicht in den Sand stecken, denn wie planetbeing sagt, gäbe es noch Tricks, die die Hacker bisher nicht verwendet haben, von denen man sich aber in Zukunft sehr großen Erfolg verspricht. Zuvor war das Fehlen eines Jailbreaks besonders für Nutzer eines iPhone 5 sehr ärgerlich. Zwar gab es Varianten, um einen Jailbreak zu inszenieren, aber handelte es sich hierbei lediglich um einen tethered Jailbreak. Das bedeutet, dass der (Re-)Boot ausschließlich mit dem Computer möglich war.

Wenn ihr bezüglich iOS 7 sowie anderen Themen auf dem Laufenden bleiben möchtet, folgt uns am besten einfach über FacebookGoogle+ oder Twitter. Natürlich steht auch unser entsprechender RSS-Feed bereit.

via: Macnotes

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden und nutze einfach diese Links: