iPad 4 Test: A6X-Prozessor schneller als iPhone 5 & iPad 3

Niklas Hoffmeier - Dienstag, 30. Oktober 2012 um 14:19 Uhr

iPad 4 Benchmarktest

In einem iPad 4 Test wurde stark deutlich, dass das iPad 4 von Apple sich gegenüber den Vorgängermodellen deutlich durchsetzen konnte. Auch das iPhone 5, das mit einem A6-Prozessor ausgestattet ist und daher mit überaus neuster Technologie an den Start geht, wird in den Schatten gestellt. Ein interessanter Benchmarktest macht deutlich: Das iPad der vierten Generation ist das schnellste Apple-Produkt in den Reihen.

iPad 4: 1,4GHz & 1GB RAM

Glaubt man dieser Grafik, die in Hinblick auf Richtigkeit natürlich skeptisch betrachtet wird, so ist das iPad 4 mit zwei Kernen ausgestattet, die jeweils mit 1,4GHz takten und darüber hinaus mit einem Arbeitsspeicher von 1 GB auskommen. Dies ist automatisch mit dem iPad 3 gleichzusetzen. In diesem Zuge betonen die Kollegen von primatelabs, dass das iPhone 5 anscheinend gegenüber dem iPad 2 die doppelte RAM-Kapazität aufweist.

Eine zweite Grafik zeigt die wesentlichen Apple-Produkte in der Übersicht.

iPad 4 & iPhone 5 Benchmarktest

Auf dem Platz, wie eingangs bereits erwähnt, das iPad 4, gefolgt von Apples iPhone 5, das am 12. September in San Francisco vorgestellt wurde. Den dritten Platz belegt das iPad 3 mit einem A5X-Prozessor und zu guter Letzt das mittlerweile fast zwei Jahre alt ist. Dieses wurde am 11. März von Steve Jobs persönlich im Novellus Theater vor. Daraus lässt sich schließen, dass das iPad 4 rund 10 Prozent schneller ist, als das iPhone 5 und, dass sich kein großer Leistungsunterschied zwischen dem Tablet der dritten und zweiten Generation feststellen lässt.

iPad 3 nur “Platzhaltermodell”

Ich bin mittlerweile der erbosten Meinung, dass Apple das iPad 3 lediglich in den Markt geschickt hat, um die Gerätschaften wie einen Platzhalter zu behandeln, denn lässt sich aus eigener Erfahrung sagen, dass Apple in vielen Punkten geschlampt hat. Beispielsweise ist der Akku wirklich grauenhaft und auch die Wärmeentwicklung lässt zu wünschen übrig. Auf der anderen Seite genießt das Tablet der zweiten Generation ein Update, weil Apple das iPad 2 als günstiges Modell anbieten möchte, um die Android-Macht in die Flucht zu schlagen.

Quelle & Bild/Screenshot: primatelabs