iPad 4 vs. Surface Pro vs. MacBook Air – viel Glück, Microsoft

Microsoft Surface

Das Microsoft Surface Pro sucht den direkten Konkurrenzkampf mit Produkten, die aus der Nische der Tablets und Ultrabooks kommen. Während das Surface Pro mit sehr starken Leistungselementen ausgerüstet wurde, prahlt das iPad 4 mit einer sehr guten Effizienz. Das MacBook Air hingegen ist ebenfalls für den mobilen Gebrauch gedacht, bietet aber eher einen Notebook-Charakter und ist zum Arbeiten relativ gut geeignet, sofern die Anwendungen keine allzu hohen Anforderungen haben.

iPad 4iPad 4

Das iPad 4 ist mit einer Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll ein relativ großer Vertreter und sowohl zum Arbeiten als auch für den privaten Gebrauch anwendbar. Um ersteren Punkt jedoch zu erfüllen, empfiehlt sich eine zusätzliche Bluetooth-Tastatur von Apple oder anderen Herstellern. Der Leistungsaspekt wird durch einen A6X-Prozessor abgedeckt, der zu diesem Zeitpunkt der leistungsstärkste ist. Besonders Anwendungen, die einen großen Grafikaufwand benötigen, profitieren von der sehr höhen Pixeldichte. Diese liegt bei 264ppi beziehungsweise bei einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel. Im Gegensatz zum Microsoft Surface besteht einer weitere Vorteil bei der Anzahl der Applikationen im App Store von Apple. Dort gibt es so ziemlich alle gängigen Anwendungen, die man zum Arbeiten benötigt, wobei insbesondere Cloud Computing sehr interessant ist.

Der Preis des günstigsten Modells liegt bei 499 Euro.

Microsoft Surface Pro Microsoft Surface Pro

Das Display des Microsoft Surface 8 Pro misst eine Displaydiagonale von 10,6 Zoll und bringt eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel sowie 208ppi auf die Waage. Im Vergleich zum iPad 4 schneidet das Modell entsprechend schlechter aus. Ein Vorteil ist die integrierte Tastatur, womit Microsoft einen echten Mehrwert geschaffen hat. In Sachen Leistung setzt Microsoft auf einen Intel Dual-Core i5, der seine Leistung gemeinsam mit einer Intel HD Graphics 4000 von einem Arbeitsspeicher mit 4GB assistieren lässt. Die Anzahl der Anwendungen ist sehr groß, da alle Anwendungen Einzug finden, die auf dem normalen Windows OS installiert werden können. Einen direkten Vergleich des Preises ist nicht unbedingt nötig, da Microsoft auf satte 64GB setzt und das Tablet daher für einen offiziellen Preis von 899 verkauft wird.

Der Verkauf startet im Januar 2013.

MacBook Air

MacBook Air

Das MacBook Air ist offiziell kein Ultrabook, wird aber als eines gewertet. Es ist je nach Variante mit 11 oder 13 Zoll verfügbar und bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel beziehungsweise 1.440 x 900 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 3:2. Da es sich um kein Tablet handelt, ist überdies eine beleuchtete Tastatur vorhanden. Die Leistung wird durch einen Intel Core i5 hervorgerufen, der mit zwischen 1,7 bis 1,8GHz taktet.  Die Grafikengine geschieht durch eine Intel HD Graphics 4000, welche auch im Microsoft Surface Pro verfügbar ist. Der interne Speicher prahlt je nach Konfiguration mit 128 bis 256GB und ist schnell ausgereizt. Gegenüber dem iPad 4 ist überdies noch ein USB-Slot verfügbar.

Fazit

Das iPad von Apple schneidet sehr gut ab, wobei es mehrere Faktoren gibt, die diesen Vergleich entscheiden. Einerseits ist es das mobile Betriebssystem, das starke Unterschiede zulässt und auf der anderen Seite sind es individuelle Wünsche und Anforderungen. Beispielsweise lässt sich de facto besser auf einem MacBook Air arbeiten als auf einem iPad 4 oder Microsoft Surface Pro. Wer hingegen viel unterwegs ist und mobiler sein will, dem seien die beiden Tablets zu empfehlen. Auffällig hingegen der Preis. Man erhält den Eindruck, dass das Microsoft Surface Pro überteuert ist, doch vergleicht man es mit dem iPad 4 (64GB), dann liegen gerade einmal 70 Euro dazwischen. Von daher tut sich da nicht viel. Hierbei entscheidend könnte das große Sortiment an Apps sein, die auf dem iPad 4 zu Teilen nicht verfgübar sind. Tatsächlich gibt es keinen direkten Sieger. Wer Windows 8 als Oberfläche nutzen und mit dem Office-Paket hantieren möchte, der ist mit Microsoft Surface Pro logischerweise besser bedient. Steht man auf Design und auf das typische Ultra-/Notebook-Design, ist das MacBook Air sicherlich eine sehr gute Wahl. Aus persönlicher Erfahrung lässt sich sagen, dass der Leistungsaspekt ausreicht.

✔ Folge BayLog auf FacebookGoogle+ oder Twitter, um zukünftig auf dem Laufenden zu bleiben.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden und nutze einfach diese Links:
  • Ribbity

    Auf dem Surface Pro laufen alle Anwendungen, die auch auf einem Windows Rechner laufen. Das heißt es gibt mehr Software für das Surface worauf man auch selbstverständlich besser arbeiten kann, als auf dem iPad4, da man sich Office installieren kann.
    Dieser Artikel ist sehr oberflächlich und schlecht recherchiert

    • http://twitter.com/AlbertJelica Albert Jelica

      da teilt jemand absolut meine Meinung!
      Der Artikel ist in manchen Teilen subjektiv.

  • Sascha

    Ich finde das Surface Pro ist eine gelungene Alternative zu den getesteten Apfelteilen. Keine geschlossene OS Plattform und somit nur sehr geringe Einschränkungen. Allerdings hätte Windows ruhig ein 11,6″ Display wie die anderen Win8 Tablets wählen sollen.

    Hätte ich mir nicht das Acer W700 mit I5 Core bestellt, würde ich zum Surface Pro greifen…