Nokia Lumia 920 bereits 2,5 Millionen Mal von Retailern bezogen
Das Nokia Lumia 920 aus dem Hause der Finnen ist hierzulande ein sehr beliebtes Produkt, das bereits nach 20 Tagen schon nicht mehr zum Kauf bereit steht. Nur eine Hand voller Händler oder Shops können den Ansturm auf das Finnen-Smartphone bewältigen. Offizielle Angaben, wann das Smartphone wieder käuflich ist, gibt es bisher nicht. Laut neusten Informationen sollen Retail-Shops das High-End-Produkt bereits über 2,5 Millionen Mal bestellt haben.
Potenzial liegt bei drei Millionen
Passend zum Weihnachtsgeschäft gehen die Schätzungen von Experten so weit, dass man mit bis zu drei Millionen Käufe bis Ende dieses Jahres rechnet, vorausgesetzt die derzeitige Lieferzeit kürzt sich. Doch schlecht zu reden ist der Wert von 2,5 Einheiten nicht, denn vergleicht man die Verkäufe des gesamten letzten Quartals sticht das Nokia Lumia 920 sehr stark heraus. Die älteren Modelle konnten gemeinsam gerade einmal 2,9 Millionen Mal ausgeteilt werden.
PureView und Windows Phone 8 wichtiges Kaufargument
Wie wir bereits in einem Vergleich festgestellt haben, muss sich das neue Operating System Windows Phone 8 vor der Konkurrenz nicht fürchten. Zwar sind grundlegende Unterschiede auf allen Seiten zu erkennen, jedoch birgt das Microsoft-Betriebssystem noch großes Potenzial. Heute werden Windows Phones insbesondere im Geschäftsprimus eingesetzt und ersetzen quasi den Hersteller RIM, der vor wenigen Jahren in diesem Bereich dominieren konnte.
Ein weiteres Kaufargument ist zudem die Kamera. Auch wenn die eingebauten Sensoren in Gerätschaften wie dem iPhone 5 oder Samsung Galaxy S3 einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, kommt man an die Qualität des Nokia Lumia 920 nicht heran. Die Kamera löst mit 8,7 Megapixel auf und verfügt überdies über ein Carl Zeiss Objektiv, das stellvertretend für ein hohes Niveau steht.
Microsoft und Nokia profitieren
Nimmt man Android als Beispiel, so sind die einzigen Gewinner Samsung und Google. Letzterer kümmert sich um die Herstellung und Vertreibung der mobilen Oberfläche, während ersterer der Abnehmer ist und deutliche Gewinne einfahren kann. Im Gegenteil dazu verzweifeln andere Unternehmen wie Sony oder gar HTC an niedrigen Umsatzzahlen, was mitunter an den hohen Lizenzgebühren liegt.
Anders sieht das bei Microsoft und Nokia aus. Diese haben sich vor einigen Monaten zusammengeschlossen und pflegen seitdem eine sehr gute Kooperation. Folglich profitiert Microsoft durch die Verbreitung von Windows Phone 8, während Nokia mit dem Vertrieb der Hardware überleben kann. Es bleibt interessant, inwieweit das Betriebssystem in Zukunft Anklang finden wird.




