PlayStation 4: Sony präsentiert die nächste Konsolen-Generation

Schon bereits aus dem Vorfeld wurde darüber diskutiert, dass Sony am 20. Februar dieses Jahres die neue PlayStation 4 offenbaren könnte. Genau diese Möglichkeit hat das japanische Unternehmen auch genutzt, um die nächste Generation der Öffentlichkeit vorzustellen. Demonstriert wurden dabei eine Vielzahl an Erneuerungen, die uns in naher Zukunft erreichen werden. Allerdings hat Sony bis auf die technischen Spezifikationen der PlayStation 4 und des Controllers die Konsole selbst nicht präsentiert, sodass weiterhin auf eine Enthüllung gehofft werden kann.

Achtkern-Prozessor & 8GB RAM

Mit der PlayStation 4 wagt der Konzern den nächsten Schritt und setzt selbstverständlich auf noch leistungsfähigere Komponenten als dies bereits bei der PS3 der Fall ist. Nennenswert ist dabei natürlich der Prozessor, der nicht mehr von der Cell-Architektur umrandet wird, sondern von einem x86-Prozessor, der mit insgesamt acht Kernen daherkommt. Für den Arbeitsspeicher hat sich Sony auch etwas einfallen lassen und setzt nun auf eine gewagte Größe von insgesamt 8GB. Im Vergleich dazu kann ruhig die PlayStation 3 hinzugezogen werden, die bekanntlich nur mit 256MB auf sich aufmerksam machen kann. Die Grafikkarte wurde in der Präsentation nicht näher spezifiziert, aber sie stellt natürlich auch ein Hauptaugenmerk dar und kann laut den zahlreichen vorgestellten Titeln mehr als nur überzeugen.

Weitere Einzelheiten sind auch ein weiterer Chip, der im Inneren der PlayStation 4 verbaut ist. Dieser ist in der Lage, beispielsweise Spiele im Hintergrund herunterzuladen oder auch in sozialen Netzwerken zu interagieren ohne dabei den eigentlichen Spielfluss zu stören. Integriert worden sind auch eine Festplatte, um die entsprechenden Inhalte natürlich ablegen zu können, aber auch eine 3D-Kamera, die für die Kommunikation verwendet werden kann.

Controller mit Touchpad & Netzwerk-Funktionen

Zusammen mit den zahlreichen Einzelheiten hat Sony auch den neuen Controller vorgestellt, der zusammen mit der PlayStation 4 am Ende ausgeliefert wird. Dieser nennt sich DualShock 4 und erhält im Vergleich zur Vorgängerversion eine Anpassung vor allem in Form von Funktionalitäten. Interessant ist dabei das Zentrum des Controllers, das nun von einem Touchpad umhüllt wird. Dieser wird selbstverständlich in Spielen interagieren können, um die Eingaben auch übersetzen zu können. Direkt über den Controller kann aber auch die Netzwerk-Funktionalität zum Ausdruck gebracht werden, um Inhalte direkt zu teilen.

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Interaktionen mit Spielern im Vordergrund

Die PlayStation 4 bekommt aber nicht nur bei der Hardware die Erneuerungen spendiert, sondern auch bei der Software. Denn das Ziel von Sony ist es, soziale Elemente mit der Konsole selbst zu verbinden. Aus diesem Grund hat das japanische Unternehmen vor allem die Interaktionen mit den Spielern untereinander zum großen Teil angepasst. Beispielsweise ist das Aufnehmen von Videos kein Problem mehr, die auch auch anschließend geteilt werden können. Weiterhin wird in der Zukunft auch die Möglichkeit gewährt, das eigene Spiel mit den anderen zu teilen, sodass die Freunde direkt einschalten können. Die Besonderheit dabei ist, dass die Freunde auch direkt in das Geschehen eingreifen können, wenn beispielsweise der Spieler an einer bestimmten Stelle nicht weiterkommt. Des Weiteren ist auch der Gaikai-PlayStation-Store interessant zu nennen, der Spiele testen lässt, ohne dass dabei ein Download ausgeführt werden muss.

Enthüllung von Spiele-Titeln

Selbstverständlich haben auf der Präsentation auch zahlreiche Spiele-Entwickler die Chance genutzt, um ihre eigenen Titel der Masse vorzustellen. Dabei sind durchaus interessante Projekte zu nennen, die zusammen mit der PlayStation 4 in Erscheinung treten werden. Dabei wird vor allem ein neuer Ableger zu Killzone erscheinen, aber auch ein neuer Titel zu inFamous. Demonstriert wurde dabei auch das neue Racing-Spiel namens DriveClub, das der Realität mehr als nur ein Stück näher kommt. Die entsprechenden Videos können hier betrachtet werden:

Release bereits im Jahr 2013

Mit der PlayStation 4 soll laut den Erkenntnissen aus der Präsentation zunächst nicht möglich werden, eine vollständige Abwärtskompatibilität zu PlayStation-3-Titeln herzustellen. Dies liegt an der Architektur, die die beiden Konsolen grundsätzlich unterscheiden. Jedoch arbeitet Sony bereits an Lösungen, die diese Problematik angehen sollen. Skepsis erweckt zum jetzigen Zeitpunkt auch, weshalb der japanische Konzern nicht die Konsole selbst präsentiert hat, aber den Controller hingegen schon. Womöglich entstehen zum Release hin noch einige Anpassungen, sodass eine Präsentation zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich Sinn ergeben hätte. Nichtsdestotrotz konnte Sony mit der PS4 einen relativ großen Schritt nach vorne wagen. Vor allem im Software-Bereich sind die Erneuerungen sicherlich positiv aufzufassen. Erscheinen wird die nächste Generation entgegen vieler Gerüchte bereits zu Weihnachten in diesem Jahr.

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