Projekt Firefox OS
Fast jeder kennt Mozilla Firefox, jenen praktischen Browser für PCs, der ein Open Source Produkt darstellt. Er ist kostenlos im Internet herunterzuladen und wird stets von einem ambitionierten Entwicklerteam verbessert und geupdatet. Er stellt zudem eine wesentlich sichere Alternative zu Internet Explorer dar.
Mozilla hat aber anscheinend noch wesentlich größere Ambitionen, denn offenbar arbeitet das Team gerade an Firefox OS. Dies soll – wie der Name schon verrät – ein gänzlich neues Betriebssystem für mobile Devices werden und würde sich damit in den direkten Konkurrenzkampf mit iOS und Android stürzen.
Neue Ziele
Die Motivation hinter diesem Projekt bestehe gemäß eigenen Angaben darin, das Potential des offenen Internets entscheidend weiterzuentwickeln und eine ernst zu nehmende Alternative zu den herstellereigenen Anwendungsentwicklungs-Stacks zu werden. Mozilla steht zu diesem Zwecke auf HTML5 und will für das neue OS die Apps und zumindest Teile des fertigen Systems gänzlich selbst entwickeln. Dies soll auf Basis von Webstandards geschehen, damit der Browser zusammen mit dem Betriebssystem an sich verbunden werden kann.
Ambitionen
Tristan Nitot, Leiter von Mozilla Europe, gab sich deshalb in einem geführten Interview zum neuen Projekt sehr zuversichtlich und blickt in eine erfolgsversprechende Zukunft. Die Ambitionen sind klar – das gesamte Internet mit all seinen Facetten und Leistungen soll vollumfänglich auf mobile Endgeräte transferiert werden. Damit erhofft man sich seitens des Unternehmens eine nachhaltige, aber schrittweise durchzuführende Verdrängung der bisher bestehenden, dominierenden Konzerne.




