Research in Motion entlässt fast 25% aller Mitarbeiter in Halifax
Research in Motion (RIM), der Hersteller der bekannten BlackBerry-Handys, muss einen starken Stellenabbau verkraften, um sich wirtschaftlich aus dem Ruin zu holen. Als letzte Chance wird des Öfteren das neue Betriebssystem BlackBerry 10 angesehen, das unter anderem an diverse Hersteller ausgegeben werden soll, um folglich ein wenig an Präsenz zu gewinnen. Nun erreicht die Medien eine Meldung, dass der Konzern bis Ende dieses Jahres bis zu 5.000 Mitarbeiter entlassen möchte. Angefangen wird zum Beispiel im Büro in Halifax.
RIM entlässt in Halifax 400 Mitarbeiter
Ein kleiner Teil dazu besteuern, soll die Entlassung von rund 400 Mitarbeiter (umgerechnet 25 Prozent) allein in dem Büro in Halifax. Dies ist die neuste Anlage, die die Kanadier in ihrer Heimat errichtet haben. Mit weiteren Entlassung wird nun weltweit gerechnet, zumal wie eingangs erwähnt bis zu 5.000 Stellen abgebaut werden müssen.
Position im Smartphone-Bereich verschwunden – BlackBerry 10 die Rettung?
Derzeit positioniert sich RIM mit einem Marktanteil von rund 5 Prozent sehr schlecht und kann keinen Fuß im Markt fassen. Die Rettung könnte womöglich durch BlackBerry 10 erfolgen. Einerseits sollen die Gebühren für das OS sehr niedrig ausfallen und andererseits wird das Unternehmen aus Kanada sowohl auf Modelle mit Touchscreen als auch auf Devices mit einer physischen Tastatur. Ganz kann sich das Unternehmen von ihrer alten Marketingstrategie also doch nicht entfernen, auch wenn dies mehr oder weniger ein Auslaufmodell ist.
Quelle: Fincialpost




