Samsung Galaxy Note 10.1: LG will Samsung-Tablet eliminieren

Samsung Galaxy Note 10.1

Das Samsung Galaxy Note 10.1 wird oder wurde von allerlei Seiten beschossen. In der Vergangenheit schlug die Meldung hierzulande hohe Wellen, da das Samsung Galaxy Tab 10.1 in Deutschland verboten wurde. Das südkoreanische Unternehmen LG plant nun einen Vorstoß gegen das Samsung Galaxy Note 10.1 und will dabei drei Patente nutzen, welche eine Technologie mit Blickwinkeln beschreiben. Angeblich soll Samsung diese drei widerrechtlich verwendet haben. Nun droht Samsung eine einstweilige Verfügung durch LG.

Blickwinkel- und OLED-Patente im Zentrum

LG ist dafür bekannt, dass man sehr versiert im Umgang mit Displays ist, sodass die Technologie, welche von LG stammt, in der Regel recht fortschrittlich ist und daher gerne kopiert wird. Zuvor hat Samsung einen Hieb gegen LG gestartet, die nun kontern und womöglich eine einstweilige Verfügung für den Verkauf, für die Herstellung und die Einfuhr erhalten – quasi eine volle Kontrolle über das Samsung-Produkt.

Die Intention vonseiten LG ist nicht ganz deutlich. LG bietet derzeit kein Paroli-Produkt an, weshalb eine Verdrängung des Tablets aus Sicht von LG weniger ökonomischer sinnvoll ist, als vielleicht für Apple, mit dem der Konzern auf Augenhöhe agiert. Jedoch soll Samsung, wie angesprochen, de facto drei LG-Display-Patente aus dem Bereich Blickwinkel und OLED verletzten.

1 Million US-Dollar pro Tag

Das Ganze spielt könnte für Samsung sehr kostspielig werden, da dem Konzern eine flexible Strafe untersetzt werden könnte. Konkret formuliert soll Samsung pro Tag eine Million US-Dollar bezahlen für die Zeit, bis ein Produktionsstopp in Kraft getreten ist. Mal schauen inwieweit sich Samsung diesen Spaß gefallen lässt und ob der Konzern möglicherweise ebenfalls einen weiteren Gegenschlag plant. Es bleibt spannend.

Wenn ihr bezüglich des Patentstreits und weiteren Themen auf dem Laufenden bleiben möchtet, folgt uns am besten einfach über FacebookGoogle+ oder Twitter. Natürlich steht auch unser entsprechender RSS-Feed bereit.

Via: Engadget