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In Hollywood sind Hacker willkommen

Mo, Feb 15, 2010

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In Hollywood sind Hacker willkommenNormalerweise ist es ja so, dass Hacker in den Medien einen sehr schlechten Ruf besitzen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass dies für Hollywood-Filme nicht gilt, so eine aktuelle Studie. Denn dort gehören die Sicherheitsexperten und Software-Bastler fast ausschließlich zu den „Guten“.

Wenn wir uns in der Öffentlichkeit bewegen, herrscht oftmals das Klischee des cyberkriminellen Bösewichts, sobald wir von Hackern reden. Doch genau hier sollten wir eine Unterscheidung einführen. Auf der einen Seite gibt es die „Black Hats“, also die „bösen“ Hacker, aber auf der anderen Seite existieren auch die sogenannten „guten“ Hacker, die „White Hats“. Bei den guten Hackern geht es keinesfalls darum, Schadcode zu verbreiten und auszuführen, sondern es geht darum, Wissen zu erlangen, sich mit Technologie zu beschäftigen oder auch nur einen positiven Beitrag in der Community zu leisten. Dies kann mit Hilfe von Open Source-Software geschehen oder sogar durch Unterstützung der Rettungskräfte in Krisensituationen. Leider bleibt diese Seite der Hacker für viele Menschen im Verborgenen und so entsteht ein negatives Image in der Gesellschaft.

In Filmen sieht das Image aber allerdings aus. Eine Studie aus Irland hat herausgestellt, dass Hacker in fiktionalen Filmen sehr gut wegkommen. Damian Gordon, Forscher an der School of Computing am Dublin Institute of Technology hat diverse Filme aus den vergangenen vier Jahrzehnten analysiert, unter anderem Matrix oder Jurassic Park und ist dabei zu sehr interessanten Schlüssen gekommen. Insgesamt waren fünfzig Filme unter Lupe, in denen mindestens ein wichtiger Charakter mit Hacking zu tun hatte. Was dabei entstanden ist, ist durchaus als positiv anzusehen, denn 44 Hacker wurden in den Filmen positiv dargestellt und nur zehn negativ.

Interessant war auch zu erfahren, in welchen Altersgruppen und Motivationen die Hacker sich befanden. 19 Charaktere wurden als Beschäftigte in der Computer-Branche angesiedelt, 17 waren „Vollzeit-Hacker“ und zwölf waren Studenten. “Tatsächlich wird die Mehrheit der Hacker in Filmen als “gute Jungs” zwischen 25 und 50 Jahren dargestellt, die entweder in der Computerindustrie oder als Vollzeit-Hacker arbeiten”, so Gordon.

Empfindet Ihr es nicht so auch, dass Hacker in Filmen fast grundsätzlich positiv dargestellt werden? Ich persönlich finde es durchaus gut, dass es in dieser Form ist und nicht andersherum. Denn irgendwie muss ja das Klischee in der Gesellschaft von „bösen“ Hackern verdrängt werden, oder nicht?

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2 Kommentare für diesen Artikel

  1. Flug sagt am Mo, Februar 15, 2010 um 14:14:

    Ich finde es auch gut, dass mehr die “guten” Hacker in den Vordergrund treten.
    Wir hatten vor ien paar Wochen bei uns an der Uni, zwei Hacker, die gezeigt haben, wie sie sich in große Unternehmen etc. einhaken und ihnen damit einen besseren Schutz gewährleisten können. Es ist gut, dass dieses Wissen in die richtige Richtung angewendet wird. Aber schwarze Schafe wird es weiterhin geben.

  2. Berkay Bay sagt am Sa, Februar 20, 2010 um 21:52:

    Schwarze Schafe wird es immer geben, das stimmt allerdings.

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